{"id":3293,"date":"2025-03-22T12:03:57","date_gmt":"2025-03-22T11:03:57","guid":{"rendered":"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/?p=3293"},"modified":"2025-03-23T19:45:45","modified_gmt":"2025-03-23T18:45:45","slug":"48-kunstpreis-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/foerderungen\/karlsruhe\/48-kunstpreis-2025\/","title":{"rendered":"48. Kunstpreis 2025"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201ePerspektive \u2013 Retrospektive\u201c: unter diesem Motto feiert der Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe in diesem Jahr sein 50-j\u00e4hriges Bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">643 K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler haben eine Arbeit in digitaler Form eingereicht. 88 Werke wurden von der Kunstpreis-Jury anhand der digitalen Abbildungen f\u00fcr die Ausstellung ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wahl der drei Preistr\u00e4gerbilder erfolgte in einer zweiten Jurysitzung vor den Originalen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der mit 5.000 Euro dotierte 1. Preis wurde Danil Becker aus Bonn zuerkannt. Den 2. Preis in H\u00f6he von 3.000 Euro erhielt Carsten Springer aus Reutlingen. Der 3. Preis in H\u00f6he von 2.000 Euro ging an Viv Moench aus Coburg.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"332\" src=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-preistraeger-1024x332.jpg\" alt=\"Preistr\u00e4ger Kunstpreis 2025 der Sparkasse Karlsruhe\" class=\"wp-image-3292\" srcset=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-preistraeger-1024x332.jpg 1024w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-preistraeger-300x97.jpg 300w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-preistraeger-768x249.jpg 768w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-preistraeger.jpg 1199w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Preistr\u00e4gerbilder: (v.l.n.r) 3. Preis: Viv Moench, ifyourereadingthisitsallsaid (Trompe l`oeil, \u00d6l auf Leinen); 2. Preis: Carsten Springer, Interieur mit Telefon (Acryl auf Leinwand); 1. Preis: Danil Becker, ANYA schminkt Modellbau US Navy Hubschrauber Seahawk SH-60B (\u00d6l auf Leinwand)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verleihung der Preise erfolgte durch den stv. Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Sparkasse Karlsruhe, Oberb\u00fcrgermeister Johannes Arnold aus Ettlingen, im Rahmen der Vernissage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber 500 kunstinteressierte G\u00e4ste und ausstellende K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler konnte der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Karlsruhe, Direktor Michael Huber, zur Er\u00f6ffnung der Ausstellung begr\u00fc\u00dfen. Er griff in seiner Rede das Thema \u201ePerspektive \u2013 Retrospektive\u201c ebenfalls auf und warf zum einen den Blick zur\u00fcck auf die Gr\u00fcndung des Kunstpreises im Jahr 1975 und verriet zum anderen bereits das Thema f\u00fcr 2026. Es lautet: Radikale Verunsicherung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kreiert wurde das neue Thema durch die Kunstpreis-Jury. Deren Vorsitzende, Professorin Pia M\u00fcller-Tamm, hielt auch in diesem Jahr die Laudatio und Einf\u00fchrung in die Ausstellung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"700\" src=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-preistraeger-gruppe.jpg\" alt=\"Gruppenbild Preistr\u00e4ger Sparkassen Kunstpreis 2025\" class=\"wp-image-3294\" srcset=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-preistraeger-gruppe.jpg 1200w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-preistraeger-gruppe-300x175.jpg 300w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-preistraeger-gruppe-1024x597.jpg 1024w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-preistraeger-gruppe-768x448.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Karlsruhe Michael Huber (2.v.l.), Laudatorin Prof. Dr. Pia M\u00fcller-Tamm, ehem. Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe (ganz links) und Oberb\u00fcrgermeister Johannes Arnold aus Ettlingen (ganz rechts) gratulieren der Preistr\u00e4gerin Viv Moench sowie den Preistr\u00e4gern Danil Becker und Carsten Springer (v.l.n.r.)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Ausstellung in einem Video<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/youtu.be\/a5G9AaNb3JA\" target=\"_blank\" rel=\" noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/SPK-Kunstpreis-2025-youtube.webp\" alt=\"Die Ausstellung im Video (Youtube)\" class=\"wp-image-3316\" srcset=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/SPK-Kunstpreis-2025-youtube.webp 1920w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/SPK-Kunstpreis-2025-youtube-300x169.webp 300w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/SPK-Kunstpreis-2025-youtube-1024x576.webp 1024w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/SPK-Kunstpreis-2025-youtube-768x432.webp 768w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/SPK-Kunstpreis-2025-youtube-1536x864.webp 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ein Klick auf das obige Vorschaubild bringt Sie zur digitalen Ausstellung auf Youtube (externer Inhalt).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:52px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Laudatio und Einf\u00fchrung in die Ausstellung von Frau Prof. Dr. Pia M\u00fcller-Tamm:<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Perspektive &#8211; Retrospektive. 50 Jahre Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Kunstpreis der Sparkassenstiftung z\u00e4hlt seit vielen Jahren zu den fest etablierten Kunstpreisen mit internationaler Strahlkraft. Viele der Teilnehmer sind regelm\u00e4\u00dfig dabei. Das mag auch an der Zugkraft der j\u00e4hrlich wechselnden Themen liegen. Der Blick zur\u00fcck zeigt ein immens breites Spektrum: Es gab Wettbewerbe zu den klassischen Genres der bildenden Kunst \u2013 zum Selbstportr\u00e4t, zu Maler und Modell, zu Landschaft und Stillleben. Beliebt waren aber auch Themen, die Offenheit signalisieren und zur Reflexion \u00fcber genuin k\u00fcnstlerische Sachverhalte anregen, wie dies z.B. bei den Wettbewerben <em>Ohne Maske, Fenster<\/em> und <em>Vorhang<\/em> oder <em>Zwischen-R\u00e4ume<\/em> der Fall war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Thema zum 50. Jubil\u00e4um des Kunstpreises ist in diesem Sinne bewusst vieldeutig, denn es spricht keinen bestimmten Motivkreis an, sondern umfasst potentiell alle Themen, die in den vergangenen 50 Jahren gestellt wurden. <em>Perspektive &#8211; Retrospektive<\/em> \u2013 dieses Thema gestattet den Blick zur\u00fcck auf die Geschichte des Kunstpreises der Sparkassenstiftung, aber eigentlich geht es weit dar\u00fcber hinaus: Es geht um eine der Grundfragen der Kunst \u2013 n\u00e4mlich um die Positionierung der k\u00fcnstlerischen Arbeit auf einer Zeitachse und dabei um die Verkehrung der Blickrichtung von Zukunft und Vergangenheit. <em>Perspektive &#8211; Retrospektive<\/em>: Was bedeutet dieser Blick zur\u00fcck f\u00fcr die Kunst?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts schuf der Maler Paul Gauguin eines seiner sp\u00e4ten Programmbilder unter dem Titel <em>Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir? <\/em>Seine Zeitgenossen beantworteten diese Fragen mit einem linear-utopisch angelegten Entwurf einer selbstbewussten Modernit\u00e4t. Und diese zukunftsoptimistische Perspektive und der daraus abgeleitete Innovationsdruck trieben die K\u00fcnstler bis weit ins 20. Jahrhundert an. Die Geschichte der modernen Kunst wurde als lineare Fortschrittsgeschichte gedacht, als ein sich beschleunigendes Fortschreiten vom Problem zur L\u00f6sung, als eine Abfolge von Novit\u00e4ten. Doch diese selbstgewisse Haltung ist der Kunst schon l\u00e4nger abhandengekommen. In den vergangenen Jahrzehnten wurden wir Zeugen eines Paradigmenwechsels. Die Stichworte lauten: Einspruch gegen die Fortschrittsgeschichte der Moderne, Kritik von emphatischen Neuheitsanspr\u00fcchen in der Kunst, postmoderne Re-Vision der Kunstgeschichte. Die Wiederholung, das Abgeleitete und Transformierte treten an die Stelle der Erfindung. Verfahren wie Zitat, Parodie und Paraphase gewinnen an Bedeutung. Mit dem Ergebnis, dass heute kein ernstzunehmender K\u00fcnstler, keine gegenwartstaugliche Kunsttheorie mehr die Antwort auf Gauguins Frage nach dem Wohin zu geben vermag. Das Gesamtbild der Kunst ist un\u00fcbersichtlich geworden, und so auch die Auswahl der Werke in dieser Ausstellung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht immer ist bei den K\u00fcnstlern und K\u00fcnstlerinnen ein prononciert postmodernes Bewusstsein vorauszusetzen. Oft greifen sie auf Klischees aus dem kollektiven Bildged\u00e4chtnis zur\u00fcck und unterziehen sie einem k\u00fcnstlerischen H\u00e4rtetest. Gefahren lauern f\u00fcr den retrospektiven Blick wie f\u00fcr jede Kunst der Wiederholung in Autorit\u00e4tsgl\u00e4ubigkeit und Epigonentum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessant wird es dann, wenn im Prozess der Aneignung von Bildern der Vergangenheit durch heutige K\u00fcnstler ein kreativer Mehrwert entsteht, wenn der retrospektive Blick gebrochen ist und die Werke auf die eine oder andere Weise zu erkennen geben, dass die Erfahrung der Gegenwart in sie eingedrungen ist. Schlie\u00dflich ist zu vermuten, dass die beiden Fragen Paul Gauguins \u2013 die Fragen nach dem Woher und dem Wohin \u2013 unterschwellig miteinander zusammenh\u00e4ngen, und wenn dem so ist, dann w\u00e4re Gauguins mittlere Frage \u2013 die Frage <em>Was sind wir?<\/em> \u2013 die eigentliche Herausforderung f\u00fcr die Kunst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schauen wir nun auf die Werke dieser Ausstellung und fragen nach den Unterschieden zwischen dem Referenzwerk und dem, was ein heutiger K\u00fcnstler, eine K\u00fcnstlerin daraus ableitet. Fragen wir nach den medialen Differenzen zwischen den Ursprungsbild und seiner heutigen Aneignung, um zu ermitteln, wie kreativ, wie subtil, wie originell, wie raffiniert Werke der \u00e4lteren Kunst heute reaktiviert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie ein Programmbild zum diesj\u00e4hrigen Thema mutet <strong>Ulrich Sekingers<\/strong> Beitragan. Der K\u00fcnstler veranstaltet hier gleichsam seine eigene Sparkassen-Retrospektive, denn er ist \u2013 man glaubt es kaum \u2013 seit dem ersten Wettbewerb von 1975 mit dabei. Jetzt platziert er sein damals eingereichtes Werk <em>Blick in den Schlossgarten <\/em>an zentraler Stelle seines Werkes <em>R\u00fcckschau <\/em>\u2013 zusammen mit den vertrauten Gegenst\u00e4nden aus dem Inventar des K\u00fcnstlerateliers: dem Malerkoffer, den Malutensilien, der Gliederpuppe, den geometrischen Grundk\u00f6rpern, darunter die spiegelnde Glaskugel. Doch im Zentrum von Sekingers Kunstkosmos steht zweifellos er selbst, der K\u00fcnstler, der sich hier insgesamt viermal ins Bild gesetzt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWarum nicht bei den Besten lernen?\u201c fragt die K\u00fcnstlerin <strong>Heike Negenborn. <\/strong>Ihr Lehrmeister ist der Niederl\u00e4nder Jacob van Ruisdael, von dem sie die Anlage ihrer gro\u00dfformatigen Kompositlandschaft mit dem tiefliegenden Horizont unter dem Titel <em>Weiter immer weiter <\/em>\u00fcbernimmt. Die Landschaftsmotive und der kolossale Wolkenhimmel sind jedoch heutige Aufnahmen, die sie \u2013 von Perspektivlinien durchzogen \u2013 im digital-analogen Verfahren bearbeitet und entf\u00e4rbt, also auf Schwarz-Wei\u00df gestellt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die venezianische Barockmalerei des fr\u00fchen 18. Jahrhunderts setzte den Impuls f\u00fcr <strong>Lucia Friedrichs<\/strong> Gem\u00e4lde <em>Lo stato di mezzo \/ Der Zwischenzustand. <\/em>Das Werk des Malers Gregorio Lazzarini <em>Orpheus und die Bacchantinnen <\/em>von 1710 handelt von der T\u00f6tung des feinsinnigen Orpheus durch die z\u00fcgellosen Anh\u00e4ngerinnen des Gottes Bacchus. Lucia Friedrich hat die zentrale Gruppe des Historienbildes aus dem erz\u00e4hlerischen Zusammenhang isoliert und malerisch gekonnt in Schwingung versetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Gegenbild zur Dramatik der weiblichen Gewalt ist das stille M\u00e4dchen mit Perlenkette von <strong>Radmila Cesarska Grinberg<\/strong>. Die Darstellung folgt einem alten Portr\u00e4ttypus der italienischen Kunstgeschichte, dem sog. <em>ritratto di spalla<\/em>, bei dem der Kopf der Dargestellten \u00fcber die Schulter nach hinten gewendet ist. Das Bild basiert jedoch auf einer aktuellen Portr\u00e4taufnahme aus einem Fotostudio, die die K\u00fcnstlerin akribisch in Malerei \u00fcbersetzt hat. Die monochrome br\u00e4unliche T\u00f6nung des Gem\u00e4ldes imitiert die \u00c4sthetik von alten Fotografien aus dem 19. Jahrhundert \u2013 entstanden ist so ein interessantes Hybrid aus Fotografie, fotorealistischer Malerei und historischer \u00c4sthetik, das die tr\u00fcgerische Illusion von Ganzheitlichkeit erzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein schamloser Pl\u00fcnderer im Repertoire der Kunstgeschichte ist <strong>Theodor Speckert<\/strong>. In seinem Gem\u00e4lde <em>Mondrians Geheimnisse <\/em>setzt er bei jenem abstrakten Maler der klassischen Moderne an, der wie kein anderer f\u00fcr den Transfer von esoterischer Hochkunst in Alltags- und Gebrauchsdesign steht, vom delikaten ausbalancierten Tafelbild zum gemusterten Wachstuch auf dem K\u00fcchentisch. Genau diesen Prozess des Wechsels von <em>high<\/em> zu <em>low<\/em> f\u00fchrt uns Speckerts ironisches Werk in f\u00fcnf Beispielen vor Augen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Frank H\u00fcgle <\/strong>kommt von der Visuellen Kommunikation; er wei\u00df um die Wirkung der einfachen schlagkr\u00e4ftigen Bilder. In seinem Werk in der Ausstellung zitiert er den amerikanischen Maler Grant Wood. Dessen Hauptwerk <em>American Gothic <\/em>von 1930 ist ein ikonisches Bild des amerikanischen Verismus: Ein abgeh\u00e4rmtes Bauernpaar steht frontal und steif vor der Kulisse eines neugotischen Hauses. Frank H\u00fcgle hat <em>American Gothic <\/em>bei identischen Bildma\u00dfen mit digitalen Mitteln in die Gegenwart des 21. Jahrhunderts \u00fcbersetzt. Er verwendet dabei das Verfahren der Mise en abyme, der Einbettung des Vorbilds (von Grant Wood) in sein \u00e4hnliches, aber nicht identisches Nachbild.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u201e<\/strong>Realistische Kunst\u201c bezeichnet <strong>Britta Schwarting <\/strong>als ihr Metier, aber das gekonnte Ineinander von akribisch gemalten Pelzen und M\u00e4nteln kommt ohne einen Tr\u00e4ger aus. Dies l\u00e4sst an die Verfahren der Surrealisten denken, an die Ersetzung des menschlichen K\u00f6rpers durch Surrogate und die Sch\u00f6pfung von verdinglichten Kunstk\u00f6rpern. In diesem Kontext ist auch <strong>Judith Sturms <\/strong>eindrucksvolles Werk <em>Mit der Zeit gehen <\/em>anzusiedeln, und doch geht die K\u00fcnstlerin dar\u00fcber hinaus. Denn ihr Werk lebt von der Ambivalenz zwischen dem Fragment \u2013 der kopflosen weiblichen Figur und dem von ihrem K\u00f6rper getrennten Kleid einer Anziehpuppe \u2013 auf der einen Seite und dem Inkarnat auf der anderen Seite, der verletzlichen Haut, die von roten Pusteln und Adern durchsetzt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das surrealistische Verfahren der Verfl\u00fcssigung der menschlichen Physis findet einen Widerhall in dem Gem\u00e4lde <em>Happy Birthday to me<\/em>von <strong>Jeehye Song. <\/strong>Der liquide, amorphe K\u00f6rper formt sich in Assimilation an seine Umgebung, aus der er nahtlos hervorgeht. H\u00f6chst interessante K\u00f6rperkonstruktionen sehen wir in dem Bild <em>hug \/ Umarmung <\/em>von <strong>Wilhelm Frederking<\/strong>. In einer unkonventionellen Mischtechnik aus Brokatstoff und \u00d6lmalerei zeigt es ineinander verkeilte, chim\u00e4renhafte Wesen in einer nobilitierenden Rundnische \u2013 Wesen, die organisch anmuten und doch aus einem irritierend-fremden Alphabet der Formen zusammengesetzt sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Auriane Bail <\/strong>bezieht sichin ihrem Werk <em>Ohne Titel <\/em>offenbar auf den Gegenspieler der Surrealisten, den franz\u00f6sischen Maler Balthus und dessen Bildstrategien. Das halbw\u00fcchsige M\u00e4dchen mit einem Kartenspiel in den H\u00e4nden, einem von Balthus h\u00e4ufig verwendeten Requisit, der scheu-offensive Blick zum Betrachter in Korrespondenz mit den gespreizten Beinen \u2013 in diesem fixierten Moment der sich kreuzenden Blicke n\u00e4hert sich der Betrachter dem Voyeur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gestisch-abstrakte Malerei mit linearen Einschreibungen, die in den 50er Jahren zu einer globalen Sprache der Kunst avancierte, wird von <strong>Petra Melber<\/strong> in ihrem Gem\u00e4lde <em>Rote Reflektionen: Eine abstrakte Retrospektive <\/em>wiederbelebt. Nach dem Prinzip Collage funktioniert <strong>Tamara Reichs<\/strong> Zeichnung <em>Per Anhalter zur Pool-Party, <\/em>eine Reminiszenz an die amerikanische Werbe\u00e4sthetik der 60er Jahre, an eine Zeit, in der Frauenk\u00f6rper an Swimmingpools und Weltraumshuttles noch ein Versprechen auf Zukunft bedeuteten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein eye catcher in der Ausstellung ist zweifellos <strong>Robert Reinholds <\/strong>Gem\u00e4lde <em>Yes. It\u2019s perfect. <\/em>Das Werk lebt von den Kontrasten: von den realistisch dargestellten Herren im Habitus der B\u00fcromenschen und dem monochromen Bild-im-Bild, von Schwarz-Wei\u00df und Farbe, von Perspektivraum und Fl\u00e4che &#8212; ein ironischer Kommentar \u00fcber moderne Kunst, vor allem \u00fcber das kennerschaftliche R\u00e4sonieren \u00fcber Kunst. Weniger ironisch als grotesk ist das Amalgam aus Cranach, Luther, Magritte und Maurizio Cattelan, das die K\u00fcnstlerin <strong>Julie Boehm <\/strong>in ihrem Gem\u00e4lde <em>Ceci n\u2019est pas Cranach<\/em> in Szene setzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Tour d\u2019horizon endet wie immer mit den Preistr\u00e4gern. Den dritten Preis erh\u00e4lt <strong>Viv Moench<\/strong>. Ihr Werk zeigt die R\u00fcckseite eines Keilrahmens mit wei\u00dfer Leinwand. Wann immer ein gemalter Rahmen in einem Gem\u00e4lde auftaucht, liegt die Vermutung nahe, dass in dem Werk Fragen von Realit\u00e4t und Abbild verhandelt werden und sich der K\u00fcnstler oder die K\u00fcnstlerin selbstreflexiv zur T\u00e4tigkeit des Bildermachens \u00e4u\u00dfert. Die Geschichte der europ\u00e4ischen Tafelmalerei liefert hier reiches Anschauungsmaterial \u2013 von den verbl\u00fcffenden Trompe-l\u2019oeil-Gem\u00e4lden des Niederl\u00e4nders Cornelis Gijsbrecht bis zu den gemalten Bilddiskursen des Belgiers Ren\u00e9 Magritte. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"700\" src=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Viv-Moench.webp\" alt=\"Kunstpreis 2025 Viv Moench\" class=\"wp-image-3298\" srcset=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Viv-Moench.webp 1200w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Viv-Moench-300x175.webp 300w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Viv-Moench-1024x597.webp 1024w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Viv-Moench-768x448.webp 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">3. Preis: Viv Moench, ifyourereadingthisitsallsaid (Trompe l`oeil, \u00d6l auf Leinen)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn eine K\u00fcnstlerin \u2013 wie hier Viv Moench \u2013 ein solches gemaltes Rahmenwerk mit der Aufforderung versieht, den Malakt Chatgpt, also der K\u00fcnstlichen Intelligenz, zu \u00fcberlassen, dann verhandelt sie die Frage der Autorschaft und wendet sich ironisch gegen den alten Mythos vom Kunstwerk als Produkt individuellen Sch\u00f6pfertums. Kenner der j\u00fcngeren Kunstgeschichte werden hier an Sigmar Polkes ber\u00fchmtes und gleichfalls ironisches Gem\u00e4lde von 1969 denken: <em>H\u00f6here Wesen befahlen: rechte obere Ecke schwarzmalen. <\/em>Und wenn die K\u00fcnstlerin dann ihrem Werk den Titel <em>*ifyourereadingthisitsallsaid* <\/em>mitgibt<em>, <\/em>also *wenn du das liest, ist alles gesagt*, dann dementiert das Werk selbst sowohl seinen Titel als auch die im Bild gemalte schriftliche Botschaft. Viv Moench hat in ihrem Werk das weite Feld zwischen augent\u00e4uschender Malerei und Konzeptkunst unter den Bedingungen von KI neu vermessen und dabei ein Werk von \u00fcberzeugender sinnlicher Pr\u00e4senz geschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Carsten Springer <\/strong>erh\u00e4lt den zweiten Preis f\u00fcr <em>Interieur mit Telefon <\/em>und damit f\u00fcr die Wiederaneignung einer der alten Gattungen der bildenden Kunst. Der Kunsthistoriker Wolfgang Kemp definierte das Interieur als die Eingrenzung eines Ausschnitts von Welt, um das Ausgegrenzte in gattungsf\u00f6rmig anverwandelter Form wieder einzulassen. Das Interieur, der im Bild umgrenzte Innenraum, verweist also immer auch auf das Au\u00dferhalb. Wie zeigt sich diese Dialektik von Innen und Au\u00dfen bei Carsten Springer? <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"700\" src=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Carsten-Springer.webp\" alt=\"Kunstpreis 2025 Carsten Springer\" class=\"wp-image-3299\" srcset=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Carsten-Springer.webp 1200w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Carsten-Springer-300x175.webp 300w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Carsten-Springer-1024x597.webp 1024w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Carsten-Springer-768x448.webp 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">2. Preis: Carsten Springer, Interieur mit Telefon (Acryl auf Leinwand)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Offensichtlich existiert hier keine sichtbare Verbindung zum Au\u00dferhalb; Telefon und Radio sind die einzigen Dr\u00e4hte zur Welt drau\u00dfen. Die meisten Gegenst\u00e4nde im Raum sind aus rechteckigen Fl\u00e4chen zusammengesetzt; in Verbindung mit den Oberfl\u00e4chenmustern ergibt sich der Eindruck eines additiven Nebeneinanders. Es ist offensichtlich kein eingewohnter Ort, der als Behausung f\u00fcr Menschen dient. Vom K\u00fcnstler erfahren wir, dass es sich um den Blick in die Ecke einer Puppenstube handelt. Puppen sind \u2013 von der Kinderpuppe bis zum erotischen Ersatzobjekt \u2013 schon immer unersch\u00f6pfliche Anreger f\u00fcr die menschliche Fantasie. Die Puppenstube ist in diesem Sinne kein seelenloser Ort, sondern eine emotional besetzte Parallelwelt. Carsten Springer hat das Interieur im Format extrem vergr\u00f6\u00dfert, die Farbschichten lasierend in sanften Pastellt\u00f6nen aufgetragen und so einen \u00e4sthetisch strukturierten Raum geschaffen. Und so wird aus dem <em>Interieur mit Telefon<\/em> doch ein k\u00fcnstlerischer Raum der Erinnerung, eine Retrospektive auf die eigene Kindheit, ein Ort der Innerlichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Danil Becker <\/strong>hat die Jury mit seinem Gem\u00e4lde <em>ANYA schminkt Modellbau US Navy Hubschrauber Seahawk SH-60B <\/em>\u00fcberzeugt, mit einem Gem\u00e4lde, dessen Referenzwerk der K\u00fcnstler offen benennt: Es ist das gro\u00dfformatige Leinwandbild des Schweizer K\u00fcnstlers Franz Gertsch <em>Marina schminkt Luciano, <\/em>das sich im K\u00f6lner Museum Ludwig befindet. Dabei handelt es sich um ein Hauptwerk fotorealistischer Malerei der 70er Jahre, dessen Protagonisten aus der Luzerner K\u00fcnstler- und Transvestitenszene stammen. Danil Becker hat einige Anleihen bei Gertsch gemacht: so die Nahsicht in ein Badezimmer, die Fensternische, die Wandkacheln; gleichzeitig hat er den Ma\u00dfstab deutlich reduziert und die Szene mit diversen erz\u00e4hlerischen Details angereichert. Aus Marina bei Franz Gertsch wurde Anya; aus der Schminkaktion bei Gertsch die Arbeit mit dem Pinsel. Entscheidend ist jedoch das Fehlen der zweiten Bildfigur, an deren Stelle ist ein Modellhubschrauber getreten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"700\" src=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Danil-Becker.webp\" alt=\"Kunstpreis 2025 Danil Becker\" class=\"wp-image-3300\" srcset=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Danil-Becker.webp 1200w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Danil-Becker-300x175.webp 300w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Danil-Becker-1024x597.webp 1024w, https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/kunstpreis-2025-Danil-Becker-768x448.webp 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">1. Preis: Danil Becker, ANYA schminkt Modellbau US Navy Hubschrauber Seahawk SH-60B (\u00d6l auf Leinwand)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danil Becker legt Wert darauf, dass der Bezug zu Gertsch\u2018 Gem\u00e4lde assoziativ und offen bleibt. Sein Bild handelt von Pinselarbeit, also vom Malen, seinem ureigenen Metier. Ihm bereite es \u00e4sthetisches Vergn\u00fcgen, das Sch\u00f6ne im Destruktiven sichtbar zu machen, und so fr\u00f6nt er hier der Lust an der Farbe und einer sinnlich affizierenden Malerei ebenso wie der Freude am Trashigen, Komischen, Schr\u00e4gen und Geschmacklosen. Entstanden ist ein schillerndes Artefakt, ein Schaust\u00fcck f\u00fcr die Fantasie des Betrachters, der die gemischten, die ambivalenten Gef\u00fchle bevorzugt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich gratuliere den Preistr\u00e4gern und w\u00fcnsche weiterhin viel Erfolg!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pia M\u00fcller-Tamm<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201ePerspektive \u2013 Retrospektive\u201c: unter diesem Motto feiert der Kunstpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe in diesem Jahr sein 50-j\u00e4hriges Bestehen. 643 K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler haben &#8230; <a title=\"48. Kunstpreis 2025\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/sparkassenstiftungen-ka.de\/kulturstiftung\/foerderungen\/karlsruhe\/48-kunstpreis-2025\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber 48. 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