Foerderung der Brotkultur
Einen Scheck statt eines frisch gebackenen Brotes gab es bei der offiziellen Übergabe des renovierten Backhauses in Karlsbad-Mutschelbach am 28. Oktober 2020. Bürgermeister Jens Timm, Sparkassendirektor Michael Huber, Stiftungs-Geschäftsführerin Silvia Knopf-Merkel und Ortsvorsteher Michael Wenz freuen sich mit den Vertretern des Backhaus-Teams, Förster Martin Mußgnug und Wilhelm Cramer, über die gelungene Renovierung.

Die deutsche Brotkultur ist weltbekannt. 2014 wurde sie sogar in das immaterielle Kulturerbe der UNESCO aufgenommen. Da verwundert es nicht, dass seit einigen Jahren die Tradition der Backhäuser wieder gepflegt wird. So auch in Karlsbad-Mutschelbach. Aufgrund der regen Nutzung war nun eine Renovierung des Backhauses, insbesondere die Erneuerung der Ofensteine und der Fassade, notwendig geworden.

Dank der Förderung durch die Kulturstiftung konnten die Renovierungsmaßnahmen durchgeführt werden, so dass künftig wieder leckere Brote aus dem Ofen kommen.

Normalerweise haben Hobbybäcker an jedem zweiten Samstag im Monat Gelegenheit ihren mitgebrachten Brotteig zu backen (Anmeldung erforderlich). Und während herrlicher Brotduft allmählich die Luft erfüllt, wird das Warten, wie in der guten alten Zeit, mit einem Schwätzchen überbrückt. So lebt mit den Backhäusern auch die Kultur des Miteinanders wieder auf, die früher ganz selbstverständlich zum Kochen, Backen und Essen dazugehörte.

Bürgermeister Jens Timm (li.) und Sparkassendirektor Michael Huber (re.) vor dem Backofen.

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