6.000 Euro für SchwimmFix
6.000 Euro, die Leben retten können: Sparkassendirektor Michael Huber (Mitte) überreicht eine Spende der Jugendstiftung für SchwimmFix an Bürgermeister Martin Lenz (links) und Bäderbetriebsleiter Oliver Sternagel (Foto: Stadt Karlsruhe/Sabine Steffler)

Vom Beckenrand ins Wasser springen, 25 m kontrolliert im Wasser fortbewegen und einen Ring vom Beckenboden heraufholen: Das sind die wesentlichen Aufgaben, die beim Ablegen des „Seepferdchens“ zu bewältigen sind und die beweisen, dass sein Besitzer schwimmen kann. Dank des Projekts SchwimmFix konnten während der Pfingstferien über 200 Kinder das Schwimmen erlernen und nach rund 14 Tagen das begehrte Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ erringen. Aber auch nach den Ferien wird es weitere Kurse geben. Denn mit diesem Angebot will man aufholen, was während Corona nicht möglich war: das Schwimmen lernen im Schulsportunterricht.

Normalerweise finden die SchwimmFix-Kurse im Rahmen des regulären Schwimmunterrichts an den Schulen statt. Das Projekt, das eine Kooperation von FoSS vom KIT (Forschungszentrum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen), der PH Karlsruhe, des Fördervereins Schwimm-Region Karlsruhe, der Karlsruher Bäder und der Stadt Karlsruhe ist, richtet sich primär an Drittklässler.

Das Konzept beruht auf einer spielerischen Gewöhnung an das Wasser. Doch das Schwimmen lernen hat einen ernsten Hintergrund. Denn „Schwimmen kann lebensrettend sein“, wie Sparkassendirektor Michael Huber bei der Übergabe der Spende betonte.

Anlass dafür war neben Corona das 10-jährige Bestehen des erfolgreichen Projekts. Das Ziel von SchwimmFix ist es, dass alle Karlsruher Kinder schwimmen lernen. Die Spende von 6.000 Euro aus den Mitteln der Jugendstiftung trägt dazu bei, diesem Ziel näherzukommen.